Schul-Sanitätsdienst

Waldschüler wissen sich zu helfen: 

Ausbildung der Schulsanitäter und Juniorhelfer 2018

 

Unfälle geschehen überall, auch in der Schule. Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. Deshalb sind der Schulsanitätsdienst und die Ausbildung der Juniorhelfer so wichtig.

Er befähigt Schülerinnen und Schüler Erste Hilfe zu leisten und fördert damit ihr Selbstbewusstsein und ihr soziales Verantwortungsgefühl (entnommen aus: Arbeitshilfe Schulsanitätsdienst, DRK Generalsekretariat).

 

Zu Beginn des neuen Schuljahres wurden die Neuntklässler im Rahmen des Unterrichtsfaches „Gesundheit & Soziales“ an zwei Vormittagen in Erster Hilfe ausgebildet. Unter anderem wurden die Themen Wundversorgung, Verbrennungen & Verbrühungen, Knochenbrüche, Bewusstlosigkeit, Helmabnahme und Herz-Lungen-Wiederbelebung theoretisch besprochen und in Fallbeispielen angewandt. Interessiert und mit vielen eigenen Beiträgen brachten sich die Schüler ein und frischten ihr schon vorhandenes Wissen auf.

 

Neben der Ausbildung der Hauptschüler werden an der Waldschule seit 2016 auch die Grundschüler im Rahmen der Juniorhelfer-Ausbildung kindgerecht an das Thema Erste Hilfe herangeführt. So wurden die Drittklässler im Sachunterricht mithilfe konkreter Situationen aus dem Schulalltag darauf aufmerksam gemacht, wie sie Unfälle vermeiden können und wie sie im Falle eines Unfalls auch schon in ihrem Alter richtig reagieren, Betroffenen helfen und somit sogar Leben retten können.

 

Schulsanitäter

 

Die Themen umfassten unter anderem in theoretischen und praktischen Einheiten das Absetzen des Notrufs, die Versorgung kleiner Wunden wie z.B. Schürfwunden, Insektenstiche und Zeckenbisse, Hitze- und Kälteschäden, Bauchschmerzen, Verletzungen des Bewegungsapparates wie z.B. Prellungen und Knochenbrüche, Kopfverletzungen, starke Blutungen und Bewusstlosigkeit. Hochmotiviert beteiligten sich die Kinder und bereicherten die Unterrichtsstunden durch Berichte aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz.

 

Sowohl den Neuntklässlern, als auch den ausgebildeten Juniorhelfern (Klasse 3 und 4) ist es nun möglich, ihre Kenntnisse praktisch in den großen Pausen im Schulsanitätsdienst anzuwenden. In Kleingruppen stehen sie den Pausenaufsichten mit Verbandsmaterial und Kühlpads für Notfälle zur Verfügung und entwickeln somit Fähigkeiten wie Fürsorge, Empathiefähigkeit und Mitmenschlichkeit weiter, die für ein gelingendes Miteinander von unschätzbarer Bedeutung sind.