Sammlung Kriegsgräberfürsorge

Schülerinnen und Schüler aus Neuweiler engagieren sich für den Volksbund
KLasse 8/9 Sammlung

 

Bürgermeister Martin Buchwald dankte den 18 Schülerinnen und Schülern der Waldschule Neuweiler dafür, dass sie sich im vergangenen Herbst an der Haus- und Straßensammlung zugunsten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. beteiligt haben. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte er zusammen mit dem Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes in Nordbaden, Volker Schütze, den Jugendlichen eine Dankesurkunde des Volksbundes. In seinen Dankesworten betonte Buchwald die Bedeutung der Volksbund-Arbeit, der sich nicht nur um die Pflege der deutschen Kriegsgräber im Ausland kümmere, sondern sich in seiner Jugend- und Bildungsarbeit auch für Frieden und Versöhnung einsetze. Martin Buchwald führte aus, dass gerade heute die aufkeimenden Nationalismen in Europa und der Welt Anlass seien, an die Folgen von Krieg und Gewalt zu erinnern. Auch wenn der Volksbund seine gemeinnützige Arbeit im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland ausübe, so finanziere er sich doch zum größten Teil über Spenden und Zuwendungen, erklärte Schütze nochmals den Hintergrund der Sammlung.

Die Jugendlichen berichteten von ihren Erfahrungen bei der Sammlung, die leider nicht alle nur positiv waren. Manche der Erwachsenen, die sie um Spenden baten, wiesen die Schüler unfreundlich ab. Dennoch sei die Sammlung für sie eine gute Erfahrung gewesen, so die Jugendlichen.

Rektor Wolfgang Rapp wie auch die Klassenlehrerin der Klasse 8/9, Havva Ceylan, zeigten sich erfreut, dass sich die Schülerinnen und Schüler für den Volksbund engagiert haben. Dies sei umso bemerkenswerter, da dies immer seltener werde, so der Rektor. Er äußerte seinen Stolz auf die Leistung der Schülerinnen und Schüler. Da die Waldschule ab dem nächsten Schuljahr nur noch eine Grundschule ist, können die Sammlungen durch die Schule nicht fortgeführt werden.