Aktionstag "Sprayer"

 

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Schüler als Sprayer aktiv



Lebhaft ging es in der Waldschule von Neuweiler zu. In mehreren Klassenzimmern und auf den Gängen war geschäftiges Treiben. Jugendliche aus allen Klassen hatten nämlich nur ein Ziel: Sie wollten als Sprayer das Schulhaus neu gestalten.

Doch für das hehre Ziel waren Geduld und einige Vorarbeit, wie Mike den Mädchen und Jungen vermittelte. Der professionelle Sprayer vermittelte den neugierigen Nachwuchskünstlern die Grundlagen.

 

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Zunächst übertrugen die Schüler ausgesuchte Motive zum Thema "Music and Dance" oder auch "Natur" auf große Papiervorlagen. Dann machte sich Mike an den überdimensionalen Motiven zu schaffen. "Konturen sollen nur angedeutet sein und nie als durchgängige Linie erscheinen", erläuterte der Künstler, während er mit Plakatfarbe einzelne schwarze Anstriche auftrug. Und eben diese galt es schließlich, auszuschneiden. Über die dadurch entstandene Schablone konnte dann der erste Sprayer-Schritt vollzogen werden.

Auf eigens dafür vorbereiteten Platten erkannten die Schüler am frühen Nachmittag erste Ergebnisse, bevor die Motive mit Farbe vollends ausgefüllt werden konnten. Dabei verdeutlichte Mike, welche Bedeutung Entfernung der Sprühdose und Dauer des Vorgangs sowie Bewegung haben. Erst mit dieser sensiblen Handhabung können nämlich Effekte erzielt werden.

 

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"Das war ein großer Lernprozess", fasste Heidi Herz zusammen. Die Lehrerin für Gestalten an der Waldschule berichtete von der bisherigen Entwicklung, nachdem Schulleiter Wolfgang Rapp ihr die Neugestaltung des Schulhauses aufgetragen hatte. Zunächst mussten sich die Schüler auf ein Motto einigen, dann fanden erste Spray-Versuche statt, die aber nicht das gewünschte Ergebnis brachten. "Ein Spray-Künstler arbeitet mit Vorlagen", erklärte Herz im Vorfeld der Aktion mit Mike, den sie für das Projekt an die Schule holte.

 

Quelle: Schwarzwälder Bote, 18.11.12, Steffi Stocker

 

 

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